Pestalozzi-Mittelschule
Die Generalsanierung und Erweiterung der Pestalozzi-Mittelschule sieht eine Umsetzung des Projekts in 5 Bauabschnitten im laufenden Betrieb vor. Für die Umsetzung der Baumaßnahme im laufenden Betrieb wurde ein komplexes Rochadekonzept entwickelt, um die benötigten Interimsflächen so gering wie möglich zu halten. Der Schulbetrieb sowie alle Zuwegungen sind während aller Phasen strikt vom Baubetrieb getrennt, um die Sicherheit für Schüler und Lehrer jederzeit zu gewährleisten.
Der zweite Bauabschnitt umfasst einen Erweiterungsbau welcher 2026 fertiggestellt wurde. Dieser besteht aus einem 5-geschossigen Riegel mit einer Länge von 83,5 m und einer Breite von 11,70 m. Die Bruttogrundfläche beträgt rund 5.000 m² bei einem Bruttorauminhalt von ca. 18.000 m³. Mit einer klaren Formensprache schließt dieser Riegel das Schulensemble im Süden des Grundstücks ab und schafft einen geschützten Innenhof zum Bestand. Der hier situierte Pausenhof wurde durch Wolfgang Weinzierl Landschaftsarchitekten GmbH besonders hochwertig gestaltet.
Die Ebenen verteilen sich auf ein Untergeschoss, ein Sockelgeschoss und drei Obergeschosse. Das Bauwerk ist einhüftig über einen Flur im Norden erschlossen. Die Anbindung an das Bestandsgebäude befindet sich in der Mitte des Neubauriegels, um die Wege möglichst kurz zu halten. Der neue Aufzug wurde an der Schnittstelle zum Bestand situiert und ermöglicht künftig eine barrierefreie Erschließung aller Ebenen von Bestand und Neubau mit nur einer Aufzugsanlage. Mit dem Erweiterungsbau wurden folgende Flächen zusätzlich geschaffen:
20 Klassenräume, 11 Nebenräume für Differenzierung, Gruppenarbeit und die offene Ganztagsschule, zwei Werkräume, zwei Zeichensäle sowie zwei Lehrsäle für Physik-/Chemie- und Biologieunterricht. Sämtliche Unterrichtsräume orientieren sich nach Süden in Richtung des alten Baumbestandes auf dem Grundstück, der weitgehend erhalten werden konnte.
Für die Fassade wurde ein heller Klinker gewählt, um die im Bestandbau bereits vorhandenen Klinkerflächen wieder aufzunehmen. Die Fensterfassade besteht aus großzügigen Holz-Aluminium Pfosten-Riegel-Elementen, welche im Innenraum eine warme und natürliche Atmosphäre schaffen. Die dezentralen Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung sind von außen kaum wahrnehmbar in die Pfosten-Riegel-Fassade integriert. In den Klassenräumen ist die Lüftungstechnik ebenfalls gestalterisch gekonnt integriert. Der sommerliche Wärmeschutz ist durch außenliegende Raffstores gewährleistet. Der Luftraum unter dem bisher aufgeständerten Mensagebäude wurde im Rahmen des BA2 als zusätzliches Geschoss ausgebaut und mit einer größeren Küche ausgestattet, um die erhöhten Schülerzahlen in Zukunft versorgen zu können.
Fotos: Erich Spahn
Projekt Informationen
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Art:Erweiterung, Generalsanierung
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Projektjahr:BA2 2026, Gesamt geplant 2029
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Ort:Weiden
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Baukosten:> 35 Mio. €
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Leistungsphasen:LPH 1-9 Objektplanung Gebäude
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Bruttogrundfläche:6.330 m²
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Bruttorauminhalt:48.363 m³
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Nutzfläche:6.330 m²



















